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By Duc (review); Jobst (review) | January 6, 2014
Olaf Beuchling & Tuan Van Cong (2013): Vom Mekong an die Elbe. Buddhistisches Klosterleben in der vietnamesischen Diaspora / Xuôi dòng Cửu Long đậu bến Elbe. Nếp Chùa Việt trên đất khách. Hamburg: Abera Verlag. Paperback, 234 Seiten, 29 Farbfotos, 6 Tabellen. ISBN 978-3-939876-08-3, 19,95 €.
In Deutschland leben ca. 140 000 Vietnamesen, darunter rund 90 000 vietnamesische Staatsangehörige. Unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus als ehemalige Kontingentflüchtlinge oder ehemalige Vertragsarbeitnehmer teilen sie eine gemeinsame kulturelle Prägung, in der buddhistische Traditionen eine wichtige Rolle spielen. Diese Traditionen werden in den Familien, in den vietnamesischen Gemeinschaften und örtlichen Pagoden praktiziert und fortgeführt. Leider gibt es vergleichsweise wenig Literatur über das religiöse Leben der Vietnamesen in deutscher Sprache. Ebenso ist der vietnamesische Buddhismus generell wenig erforscht. Das vorliegende Buch „Vom Mekong an die Elbe. Buddhistisches Klosterleben in der vietnamesischen Diaspora“ versucht, diese Lücke zu schließen. Es untersucht die geschichtlichen Hintergründe des Buddhismus in Vietnam und beschreibt am Beispiel der Stadt Hamburg anschaulich, wie mühsam, aber zielstrebig die vietnamesischen Buddhisten ihr Kloster Bảo Quang in Hamburg aufgebaut haben. Das alltägliche Klosterleben der Nonnen und die praktische Ausübung der Zeremonien in dieser Pagode werden sichtbar gemacht und Unterschiede zwischen deutschen und vietnamesischen Buddhisten erläutert.Die Autoren Olaf Beuchling und Tuan Van Cong (Văn Công Tuấn) haben das Buch in vorbildlicher Weise zweisprachig auf Deutsch und Vietnamesisch verfasst. Sie zielen mit der Veröffentlichung nicht nur auf eine Betrachtung von außen ab, sondern nehmen zugleich die Binnenperspektive dieser Bevölkerungsgruppe ernst. Das Anliegen der Autoren ist es, „ein ethnographisches Porträt einer vietnamesisch-buddhistischen Klostergemeinschaft in der Diaspora“ zu zeichnen, „Einblicke in den vietnamesischen Buddhismus und in die gelebte Alltagspraxis in einem buddhistischen Nonnenkloster [zu] vermitteln“ und „die Hintergründe der historischen Entstehung und der gegenwärtigen Situation einer vietnamesisch-buddhistischen Exilgemeinschaft für die nachfolgenden Generationen der Vietnamesen in Deutschland und in Übersee zu dokumentieren“ (S. 17).Wie bereits erwähnt, entstand das Buch aus einer „deutsch-vietnamesischen Kooperation“. Diesem Prinzip bleiben die beiden Autoren auch bei den Vorworten treu: So gelang es ihnen, zwei namhafte Persönlichkeiten ‒ Prof. Dr. Michael Zimmermann, Direktor des Zentrums für Buddhismuskunde, Universität Hamburg, von deutscher Seite und den Hochwürdigen Thích Như Điển, Gründer der ersten vietnamesischen Pagode in Deutschland, von vietnamesischer Seite ‒ für die Vorworte zu gewinnen. In seinem Vorwort (S. 9-11) gibt Prof. Dr. Zimmermann der Hoffnung Ausdruck, dass das Buch ein Aufbruchsignal darstellt, um den vietnamesischen Buddhismus aus seinem wissenschaftlichen Schattendasein herauszuführen und ihm seinen gebührenden Platz in der religiösen Landschaft Deutschlands zukommen zu lassen. Der Hochwürdige Thích Như Điển seinerseits vergleicht die religiöse Vielfalt in Deutschland mit einem Blumengarten: Der Buddhismus, symbolisiert durch die Lotusblume, soll dabei mitwirken, diesen geistigen Garten in Deutschland bunter, schöner und duftiger zu gestalten (S. 12-14).Das erste Kapitel führt den Leser zunächst an das städtische Umfeld der Pagode heran. In einer anschaulichen Reise durch das Hamburger Industriegebiet Billbrook nähert man sich dem Thema und der Örtlichkeit gleichermaßen. Die Autoren weisen darauf hin, dass in einer „wohlhabenden und kosmopolitischen Handels- und Hafenmetropole wie Hamburg […] die religiöse Vielfalt in besonders prägnanter Form zu beobachten“ ist, und dass das Buch einen kleinen Ausschnitt dieser „pluralisierten Glaubenslandschaft in Deutschland“ thematisiert (S. 17).Kapitel 2 („Religiöse Globalisierung und Diaspora-Buddhismus“) setzt sich mit der Globalisierung des Buddhismus auseinander. In Anlehnung an Martin Baumann wird die Globalisierung des Buddhismus in vier große Epochen unterteilt, wobei davon ausgegangen wird, dass man gegenwärtig von einem „globalen Buddhismus“ sprechen kann. Eine Reihe kultureller, sozialer, wirtschaftlicher und medialer Prozesse verdeutlichen diese Globalisierung. Einige Schwierigkeiten bei der religionsdemographischen Qualifizierung des Buddhismus werden erläutert (Wie viele Buddhisten gibt es weltweit? Wie viele leben in Deutschland?). Des Weiteren untersucht dieses Kapitel den Buddhismus in Deutschland, betrachtet Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den „zugewanderten“ und „einheimischen“ Buddhisten und skizziert die buddhistische Szene im multireligiösen Hamburg.Kapitel 3 setzt sich mit dem vietnamesischen Buddhismus in der Diaspora auseinander. Dazu wird zunächst der vietnamesische Buddhismus historisch wie aktuell beschrieben, wobei der Buddhismus (wie andere Glaubensgemeinschaften in Vietnam auch) weniger als geschlossenes System zu verstehen ist, sondern eine große Offenheit gegenüber anderen Religionen aufweist. Die offiziellen statistischen Zahlen der Religionsgemeinschaften in Vietnam werden angegeben und kommentiert. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels schildert unter der Überschrift „Wege ins Exil: globale Prozesse, lokale Situationen“ die vielfältigen Hintergründe der Menschen vietnamesischer Herkunft, die außerhalb Vietnams leben. Eine Tabelle präsentiert einen Überblick zur Größenordnung der vietnamesischen Diaspora in ausgewählten Ländern.Kapitel 4 trägt den Titel „Exil an der Elbe“. Es beschreibt die Wege und Motive, die Zehntausende Vietnamesen nach Deutschland führten, wobei die Kontingentflüchtlinge nicht nur in diesem Kapitel, sondern im gesamten Buch im Mittelpunkt stehen. Es folgen die Beschreibung der Vietnamesen in Hamburg anhand entsprechender statistischer Zahlen, ihres Bildes in den Medien und in der Öffentlichkeit und die Anfänge dieser Flüchtlingsgruppe im Hamburger Stadtteil Jenfeld. Hier liegt auch der Ursprung für den Bau des Klosters in dieser Stadt.Kapitel 5 beschäftigt sich detailliert mit der Lokalgeschichte des Klosters Bảo Quang. Es schildert zunächst die Anfänge der vietnamesisch-buddhistischen Aktivitäten, skizziert den Werdegang der Meisterin Thích Nữ Diệu Tâm, die am Anfang die religiöse Ausübung der Vietnamesen in Hamburg organisierte und bis heute die Leitung und die Betreuung des Klosters leistet. Danach folgt die Rekonstruktion der zeitgeschichtlichen Geschehnisse um die Pagode in Hamburg-Jenfeld (1984-1986), in Hamburg-Horn (1987-1990), in Hamburg-Billstedt (1991-2008) bis in die Gegenwart in Hamburg-Billbrook (2008-heute). Das Kapitel zeigt, wie die Nachfrage der Vietnamesen an buddhistischer Praxis stetig gestiegen war und schließlich entsprechend große Räumlichkeiten notwendig wurden. Auch wird geschildert, welche Schwierigkeiten die vietnamesischen Buddhisten im Umgang mit den Bauvorschriften und der überreglementierten Haltung der deutschen Baubehörden hatten. Hier konnte der Einsatz eines deutschen (buddhistischen) Architekten helfen, der schließlich eine Umbaugenehmigung erwirkte.Kapitel 6 widmet sich dem buddhistischen Klosterleben in Hamburg. Es dokumentiert das gemeinschaftliche Innenleben des Klosters, erklärt buddhistische Fachbegriffe und erläutert die Ordenshierarchie im vietnamesischen Buddhismus. Das Kapitel schildert den Alltag im Kloster und während der wichtigsten Festtage authentisch und detailliert.Kapitel 7 enthält Resümee und Ausblick. Hier geben die Autoren den wichtigen Hinweis für die Forschung, dass es zwischen westlichem und vietnamesischem Buddhismus unter verschiedenen Gesichtspunkten Unterschiede gibt. Die Unterschiede werden mit Beispielen erläutert und belegt. Die Verfasser sprechen von „enkulturierten Buddhisten“, „akkulturierten Buddhisten“ und „transkulturellen Prozessen“, die über die durchaus vorhandenen Unterschiede hinweg weisen.Für deutsche Fachleute ist es nicht einfach, detaillierte Informationen und Datenmaterial von Migrantengruppen zu bekommen, um eine fundierte wissenschaftliche Untersuchung zu realisieren. Zudem gelten insbesondere Vietnamesen als sehr zurückhaltend, was Aussagen über ihr Leben betrifft, solange nicht ausreichendes Vertrauen vorhanden ist. Dem Sozialwissenschaftler Olaf Beuchling ist es gelungen, sowohl den Blickwinkel von außen als auch von innerhalb dieser Glaubensgemeinschaft nachzuvollziehen. Seine Veröffentlichungen veranschaulichen, dass er dieser Nationalitätengruppe sehr nahe steht und durch diese menschliche Nähe das Vertrauen von ihnen gewonnen hat. Die Zusammenarbeit mit einem vietnamesischen Kollegen, Dipl. Ing. Tuấn Văn Công, ist beispielhaft: Beide Sichtweisen und Hintergründe können sich so gegenseitig prüfen und ergänzen. Das Buch erscheint sowohl in der deutschen (S. 9-118) als auch in der vietnamesischen (S. 131-233) Fassung. In dieser bilingualen Form gibt es kaum wissenschaftliche oder literarische Veröffentlichungen. Die Erscheinung in beiden Sprachen macht es möglich, den vietnamesischen Kunden, nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu versorgen. Zwischen beiden Buchteilen sind des Weiteren 29, größtenteils farbige Abbildungen eingefügt, die den Text ideal ergänzen.Obwohl das Buch wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, ist es relativ leicht und verständlich geschrieben, sodass es nicht nur für Experten, sondern generell für interessierte Leser geeignet ist. Trotz der Schwierigkeit, die fachlichen Begriffe aus dem Deutschen in das Vietnamesische (und umgekehrt) zu übersetzen, ist es Tuấn Văn Công gelungen, den Inhalt der Sätze zu wahren und ihren Sinn sowohl fachlich als auch sprachlich zu treffen.Viele Vietnamesen haben ein Interesse daran, ihre deutschen Freunde oder ihre Kinder über die Kultur und Religion der Herkunftsgesellschaft zu informieren. Da das Buch sowohl in der deutschen als auch in der vietnamesischen Fassung erschienen ist, kann dieses Anliegen sehr gut erfüllt werden. Es ist daher auch als Geschenkidee von Vietnamesen für ihre deutschen Freunde und ihre Kinder sehr gut geeignet. Schade, dass der Titel auf dem Buchumschlag nicht auch in der vietnamesischen Sprache abgedruckt ist; so geht ein Werbeeffekt bei den vietnamesischen Kunden, sofern sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind, verloren. Auch die deutschen Leser ahnen im ersten Augenblick nicht, dass es sich hier um eine deutsch-vietnamesische Fassung handelt. [Anmerkung der Redaktion: Die ersten 100 Vorab-Exemplare des Buches führten den Buchtitel tatsächlich nur auf Deutsch auf dem Cover; bei der nunmehr im Buchhandel erhältlichen Version findet sich der Titel ebenso auf Vietnamesisch.]Das Buch gibt durch seine aufwändigen Recherchen und sein Insiderwissen wertvolle Informationen über den Buddhismus in Deutschland und über den vietnamesischen Buddhismus in der Diaspora. Es leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Wissenserweiterung, sondern demonstriert die Achtung und den Respekt zu Menschen anderer Kulturen und Religionen.

Rezensiert von Nguyen Tien Duc,

Stellvertretender Vorsitzender des Landesintegrationsbeirates Sachsen-Anhalt, Mitarbeiter von Caritas in Magdeburg und Verfasser des Buches „Kulturelle Besonderheiten der Vietnamesen in Deutschland. Ein Leitfaden für die deutsch-vietnamesische Verständigung“.


Charl Wolhuter, Nikolay Popov, Bruno Leutwyler & Klara Skubic Ermenc (Eds.) (2013): Comparative Education at Universities World Wide. Third Expanded Edition. Sofia: Bulgarian Comparative Education Society & Ljubljana University Press. ISBN 978-954-92908-2-0.

Nowadays international comparative approaches enjoy a great popularity not only in science but also in the new global education policy field. International political and economic organizations provide huge international databases, e.g. PISA, TIMMS, IEA, ESS (European Social Survey) or WVS (World Value Survey), to comparative researchers, which enable them to perform international analysis without great temporal and financial expenses. Thus, has Jullien´s dream of an empirically driven model for comparative education research become reality? Where does comparative education stand in a time of growing popularity and expansion of international comparison?

The book “Comparative Education at Universities World Wide” provides detailed information and reflection with great value concerning this essential question. It presents 42 national/regional case studies, an introductory chapter by Erwin H. Epstein on the field´s organizational trajectory as well as comparative conclusions to the subject written by the editors and Maria Manzon. The 42 case studies are grouped into geographical parts that include Europe, North America, Latin America, Asia, Middle East and Africa. The European contribution includes 19 countries/regions, namely Bulgaria, Croatia, the Czech Republic, Denmark, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Italy, Lithuania, the Netherlands and Flanders, Norway, Russia, Serbia, Slovenia, Spain, Switzerland, the UK and Ireland. The 7 African chapters focus on Burundi, Central Africa (Cameroon, Congo, Gabon, the Central African Republic, Chad, Equatorial Guinea), Rwanda, Senegal and Benin as well as Southern African regions (Botswana, Lesotho, Namibia, Reunion, South Africa, Swaziland, Zimbabwe), Tanzania and Uganda. The Asian part consists of 6 reports about Greater China (Mainland China, Taiwan, Hong Kong, Macao), Japan, Kazakhstan, Korea, Malaysia, and Thailand. The 5 Latin American studies refer to Brazil, Chile, Cuba, Mexico and Uruguay. Last but not least the Middle East considerations include Egypt, Iran and Oman and the North American chapter applies to Canada and the USA.

All the case studies discuss historical trends of the national/regional institutionalization of comparative education and its contemporary characteristics, problems and perspectives in the specific context. The issues are mostly approached in an emic perspective, since the authors are directly integrated into the university culture they present in their articles. With this approach the book provides insider knowledge about cultural, social and political settings that may be unfamiliar to the reader. At the same time this established insight meets the challenge of overcoming the well known problem of selectivity and subjectivity. In order to minimize this problem some authors base their description on statistical data, for instance the number of articles in the field of comparative education in Brazil (pp. 198ff.) or the total amount of courses at universities in Canada (pp. 175ff.), the Netherlands and Flanders (pp. 109ff.), China and Taiwan (pp. 244ff.), Korea (pp. 273ff.) or Malaysia (pp. 283ff.).

On the whole, the 42 two national/regional descriptions do not only underline that comparative approaches in education have existed in many countries for a long time, they also highlight the variety of the field’s functions under the given circumstances. For instance, comparative education in Senegal and Benin has been one striking force for the revaluation of the African culture and history in postcolonial times (p. 339).

Building on these idiographic analyses, the last part of the book offers a remarkable insofar outstanding global perspective of comparative education. As the authors put it, the concluding chapters can be seen as a “mosaic-like comparison of comparisons” (p. 371) that identifies historical and current trends of comparative education (not only at universities) worldwide as well as unsolved problems that need to be worked on within a glocal scientific and lively community of comparative educators. In their comparison the authors first identify the following global phases of the history of comparative education: its early years at universities (1900s-1910s) that were strongly influenced by US-American and European researchers (Michael Sadler, Charles H. Thurber, James E. Russell, Isaac L. Kandel or Fred Clarke), the “classic years” (1920s-1930s and 40s) when an institutionalization of the field occurred worldwide, the time from 1950s to the mid-1970s when it went through a massive academic expansion, and the regression and fragmentation years (mid-1970s-1990s) as a consequence of the retirement of leading founders, reforms at that time, budget cuts, pessimism about the usefulness of academic comparative education or the lack of disciplinary identity.

The new phase of comparative education (since the year 2000) is faced with its old difficulties. In particular the book refers to the eclecticism of the field, the difficulty of finding a common understanding of the field´s purposes and contents, and the authors highlight the importance of doing small-scale analysis rather than the popular large-scale studies (p. 360). Special attention is also drawn to a critical understanding of the field that includes the important question of power within society and education as well as the emancipatory impetus of (comparative) education (p. 360).

Additionally, by integrating international comparison in order to find universal trends of the field of comparative education and idiographic studies to illustrate its diversity, the book addresses the difficulty of “methodological nationalisms”. On the one hand national geographical borders provide clear and comprehensible units of comparison and are thus widely used – in the context of international databases and also in the book. On the other hand, while doing international comparative analysis the researchers take part in the naturalization of the nation-state. Until now this dilemma has not been solved to an adequate extent. However, the book makes a further step into this direction. Beside the combination of the universal and the idiographic perspective of comparison it calls fixed national units into question – either by referring to units that share the same language while not constituting a nation state, like in the case of the Netherlands and Flanders (pp. 105) or Korea (pp. 269), or by discussing the disintegration of multinational states like in the “post-Soviet educational space” (p. 126).

All in all, the book distinguishes itself by a wide recognition of the heterogeneous world. In difference to the past two editions, the third expanded edition of Comparative Education at Universities does not only include a rich worldwide spectrum of case studies, it also considers the plurality of languages. Although most contributions are written in English, some are in French and Spanish. Thus the book is an important step into the right direction, namely to overcome ethnocentric perspectives in order to build a common understanding of a critical comparative education. Where the authors see a loss of the original ideal of this concept, the book itself underlines the opposite. The innovative interest of comparative education is not only alive – whether we call it “philanthropic ideal” (p. 374) or social-justice education – it even gains new meaning and importance in the context of the depletion of emancipatory categories in education within the economic redefinition of education by political and economic interests. Thus the book will appeal to anyone who is interested in comparative education in general and in particular as a medium for greater diversity and social justice worldwide.

Reviewed by Dr. Solvejg Jobst,

Professor for International and Intercultural Education Research, Otto von Guericke University Magdeburg / Germany

 

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Note: The following books will be reviewed in the next issue of “International Dialogues in Education: Past and Present”:

Kucha, R., Cudak, S. (Eds.) (2013): European ideas in the work of famous educationalists. Internationalization, globalization and their impact on education. Łódź (Poland): Wydawnictwo Społecznej  Akademii Nauk. (558 pages;  ISBN 978-83-62016-61-0)

Kucha, R. & Cudak, S. (Eds.)  (2013): The old and new thinking about education. Łódź: Wydawnictwo Społecznej  Akademii Nauk. (516 pages;  ISBN 978-83-62916-62-7)

Kucha, R. & Cudak, S. (Eds.)  (2013): European ideas in the pedagogical thought: From national to supranational points of view. Some totalitarian aspects. Łódź: Wydawnictwo Społecznej  Akademii Nauk. (460 pages;  ISBN 978-83-62916-63-4)

Kozma, T., Rébay, M., Óhidy, A. & Szolár., É. (Eds.) (2014): The Bologna Process in Central and Eastern Europe. In: Studies in International Educational Science. Focus: Europe, Volume 2. Wiesbaden: VS Springer. (ISBN: 978-3-658-02332-4 [Print];  978-3-658-02333-1 [Online])

 

 

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